“Waren Sie drin? Wie fanden Sie es?” fragt eine junge türkische Frau an der Theke der Jackson Pollock Bar. Die zweite Vorstellung von Mehmet Ali Alaboras “Reporter”-Performance im Kleinen Haus des Theaters Freiburg ist zu Ende, und vor dem Beginn der Diskussion über die “Türkei heute” gibt es eine Getränkepause. Die Frau sitzt auf dem Barhocker und schüttelt die üppig gestylten Locken. Auch ihr Begleiter ist auffallend gut zurechtgemacht. “Wir waren schon gestern da, und es hat uns gar nicht gefallen. Mehmet Ali reißt die Themen nur an und zeigt alles in einem viel zu negativen Licht. Sicher ist nicht alles gut in der Türkei, uns gefällt es ja auch nicht, aber gerade jetzt, wo Istanbul Kulturhauptstadt ist, kann man doch auch einmal die schönen Seiten zeigen. Na, wir sind nochmal hergekommen, um zu hören, ob hinterher etwas anderes gesagt wird als gestern.” 
posted by Petra Kohse
categories: Discussion | Theater Freiburg & garajistanbul, Istanbul
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categories: Theater Freiburg & garajistanbul, Istanbul | Guest Performance

Mehmet Ali Alabora in "Reporter" im Theater Freiburg – ein Gastspiel der türkischen Kooperative garajistanbul zum Auftakt der deutsch-türkischen Partnerschaft. Foto: Maurice Korbel
Direkt neben dem Freiburger Hauptbahnhof gibt es einen türkisch geführten Frucht- und Saftladen. Hier kann man getrocknete Erdbeeren kaufen, ein prima Tagesgericht bekommen, und die Granatäpfel schneidet der junge Inhaber auf Wunsch schon fachgerecht vor. „Die sind aus meinem eigenen Garten“, sagt er stolz. „Na, gewissermaßen: aus der Türkei.“ Wie man von hier zum Theater kommt, wissen er und seine Frau auch. Dass an diesem Abend Mehmet Ali Alabora dort auftritt, ist ihnen aber neu. „Der ist hier?“ entfährt es der Ladenbetreiberin aufgeregt? „Da will ich auch hin!“ – „Haben das nicht die Grünen organisiert?“ fragt ihr Mann und wiegt anerkennend den Kopf: „Ist schon ein bekannter Mann, der Ali Alabora.“ 
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categories: Theater Heidelberg & Teatron Beit Lessin, Tel Aviv | Premiere
“They Call Me Jeckisch” is the first joint production of the Israeli-German theatre partnership between the Theater Heidelberg and Teatron Beit Lessin in Tel Aviv. The premiere of this documentary theatre project by Nina Gühlstorff and Nina Steinhilber took place in Heidelberg, Jan. 21, 2010. Here are some impressions of our premiere.

Hadas Kalderon, Michael Hanegbi, Photo: Markus Kaesler
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categories: Theater Heidelberg & Teatron Beit Lessin, Tel Aviv | Research
“They Call Me Jeckisch” is the first joint production of the Israeli-German theatre partnership between the Theater Heidelberg and Teatron Beit Lessin in Tel Aviv. The premiere took place in Heidelberg, Jan. 21, 2010. This documentary project is based on real experiences and stories told by Israeli Jews of German descent. Here is what two of the participating actresses in this project – Ute Baggeröhr and Hadas Kalderon – experienced while travelling in Germany and Israel: 
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categories: Theater Heidelberg & Teatron Beit Lessin, Tel Aviv | Premiere
“They Call Me Jeckisch” is the first joint production of the Israeli-German theatre partnership between the Theater Heidelberg and Teatron Beit Lessin in Tel Aviv. It is based on real experiences and stories told by Israeli Jews of German descent. Inspired by these stories Michal Tamir made this graphic novel.


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